Praxismarketing und der „Return on Investment“ (ROI)

Stephan Hinzen schreibt in der ZP_Professional zum Thema Markting in Zahnarzt- und Arztpraxen. Lohnt sich ein Investment in das Internet?

https://www.hellweg-hinzen.de/wp-content/uploads/2017/03/ZP-03_2017-hinzen.pdf

Leitungswasserschaden oder Schaden durch Planschen?

In der Wohngebäudeversicherung und dort speziell in der Absicherung von Leitungswasserschäden, ist ein interessantes Urteil durch das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein gesprochen worden, das die Versicherungsgesellschaft in die Pflicht nimmt. Es war zu entscheiden, ob es sich bei einem Schaden hinter einer Badewanne, um einen nicht versicherten Plansch- und Spritzwasserschaden handelt oder um einen versicherten Leitungswasserschaden. Verschärfend kam hinzu, dass sich gleichzeitig ein so oder so nicht versicherter Schwamm in den Wänden gebildet hatte.

Das Versicherungsjournal schreibt hierzu am 13.09.2016 folgendes:

Für die Frage des Versicherungsschutzes sei es nicht von Belang, ob das Wasser durch die verschlissene Silikonfuge zwischen dem Badewannenrand und der Fliesenunterkante in die Wand eingedrungen oder durch die möglicherweise schon recht alten Fliesen in die Wand gelangt ist.

Denn bei einer Badewanne handele es sich ebenso wie bei einer Dusche um eine mit dem Rohrsystem verbundene Einrichtung, die in den Versicherungsschutz einer Gebäudeleitungswasser-Versicherung einbezogen sei.

Von den Erwartungen eines Versicherten

Ein durchschnittlicher Versicherter könne nämlich davon ausgehen, dass die Versicherung vor allen Gefahren schützen will, die für sein Haus dadurch geschaffen werden, dass in diesem für die täglichen Bedürfnisse Wasser benutzt wird. Dies gelte für Wasser, das in Zuleitungen einer Verbrauchsstelle zugeführt und in Ableitungen von dort wieder weggeführt wird.

„Er wird daher erwarten, dass das gesamte technische Standard-System, in dem sich planmäßig und geordneterweise die Benutzung von Wasser in seinem Haus zuträgt, gegen Schäden geschützt wird, die nässebedingt in der Umgebung dieser Nutzungsstellen auftreten können und auftreten“, so das Gericht.

In den Versicherungsschutz einbezogen seien daher nicht nur die Zu- und Ableitungsrohre selbst, sondern die Gesamtheit einer Dusche mit Kabine beziehungsweise einer Badewanne mit gefliesten Wänden. Denn diese seien als eine mit den Zu- beziehungsweise Ableitungsrohren der Wasserversorgung verbundene Einrichtung im Sinne der Versicherungsbedingungen zu verstehen.

Entwertung durch die Hintertür

Dem Einwand des Versicherers, dass es sich um einen nicht versicherten Schwammschaden gehandelt habe, wollten sich die Richter ebenfalls nicht anschließen. Denn allein der Umstand, dass sich aufgrund der länger anhaltenden Durchfeuchtung hier und da auch Schwamm gebildet hatte, könne den Ausschluss schlechterdings nicht rechtfertigen.

„Wäre es so, dass schon jedes Auftreten von Schwamm die Eintrittspflicht des Versicherers ausschließen könnte, würde der Versicherungsschutz gegen Leitungswasserschäden in nicht hinzunehmender Weise gleichsam durch die Hintertür entwertet“, heißt es dazu abschließend in der Urteilsbegründung.

Das Gericht sah keine Veranlassung, eine Revision zum Bundesgerichtshof zuzulassen.

http://www.versicherungsjournal.de/versicherungen-und-finanzen/streit-mit-dem-gebaeudeversicherer-um-wasserschaden-126790.php?vc=newsletter&vk=126790

Wohnriester? Lieber nicht!

Seit 2008 gibt es die Möglichkeit die Riester Förderung in einen Bausparvertrag zu investieren. Der Begriff „Wohnriester“ wurde geboren.

Seitdem es die Möglichkeit gibt, dass auch Bausparkassen Verträge anbieten können, die riestergefördert sind, haben wir unsere ablehnende Haltung zu dieser Produktgruppe immer wieder kommuniziert. Wir halten Wohnriester für eine Mogelpackung.

Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von niedrigen Zinsen im Ansparprozess, über hohe Zinsen im Darlehensfall, bis zu einer unübersichtlichen Nutzungs- und Steuerlage im Ruhestand.

Die FAZ hat nun einen sehr guten und zusammenfassenden Artikel verfasst, dem wir uns ausdrücklich anschließen. Lesen Sie selbst:

Die FAZ am 16.02.2016 zum Thema „Wohnriester“

Das Fazit hieraus kann nur lauten: Wohnriester? Lassen Sie die Finger davon! Und nur weil es im Moment viele Menschen gibt, die einen Wohnriester abschließen macht die Entscheidung nicht besser oder richtiger.

Unwetter und Elementarschäden

In den vergangenen Wochen sind in ganz Deutschland viele Regionen von starken bis schweren Gewittern betroffen gewesen.  In einigen Fällen wurden hierdurch Sturmschäden verursacht, da die mit den Gewittern einhergehenden Winde bis zu Windstärke 12 in Böhen erreichten. In diesen Fällen werden die Schäden von der normalen Gebäudeversicherung und von der Hausratversicherung übernommen. Ebenfalls gilt dies für Folgeschäden, die z.B. nach einem Sturmschaden (abgedecktes Dach usw.) durch eindringendes Regenwasser entstehen.

Viele Fälle erreichen uns jedoch derzeit, die mit Überschwemmungen zu tun haben. In mehr als 90% der Fälle haben diese mit Wasser im Keller zu tun. Seltener war es so schlimm, dass das Wasser das Erdgeschoss betraf.

Um einen solchen Schadensfall ersetzt zu bekommen, benötigen Sie eine Elementarschadenversicherung. Dies sowohl in der Gebäude- wie in der Hausratversicherung. Ansonsten bleiben Sie bei diesen Schadenfällen auf den Kosten sitzen.

Demenz – Pflegerisiko gut absichern!

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass sich die Anzahl der Pflegefälle in der Zukunft deutlich erhöhen wird. Dies gilt für leichte Pflegefälle genauso, wie für mittlere und schwere Pflegefälle. Was die Kategorien der gesetzlichen Pflegekasse bisher gemeinsam hatten, ist, dass es keine Absicherung für den Fall der Demenz gab. Dies hat sich seit Januar 2013 geändert.

Der Gesetzgeber hat die neue Pflegestufe O eingeführt. Diese beschreibt den Zustand der Demenz oder der „Einschränkung der Alltagskompetenz in erheblichem Maße“ und einen Pflegesatz für Pflegegeld und Pflegesachleistung (120 Euro zzgl. 225 Euro monatlich), der daraus resultiert. 

Da die Absicherung der sogenannten Pflegepflichtversicherung in keiner der bekannten Pflegestufen ausreicht, ist es sehr empfehlenswert, diese durch eine Pflegezusatzversicherung zu ergänzen. Seit Einführung der Pflegestufe O wird dieses Unterfangen noch schwieriger, da bei weitem nicht alle Versicherer und erst recht nicht alle Tarife Demenz in der Leistung berücksichtigen. Wir können Ihnen helfen, diese Tarife zu selektieren, damit Sie eine vollständige und nicht nur teilweise Absicherung für sich erhalten. Wir machen für Sie eine vollständige Marktausschreibung mit Ihren Vorgaben und ermitteln mit Ihnen gemeinsam den besten Anbieter für Ihre persönlichen Bedürfnisse.

Eine weitere Möglichkeit ist die Einrichtung einer Pflegerentenversicherung, die insbesondere die Demenzerkrankung berücksichtigt. Sie bietet bei vielen Anbietern hohe Flexibilität und auch die Möglichkeit mit einer Einmalzahlung das Pflegerisiko auf einen Schlag zu eleminieren. Außerdem lässt sich damit auch noch für Menschen jenseits des 70’sten Geburtstags eine akzeptable Absicherung darstellen.

Inzwischen gibt es, auch als Ergänzung, zur bereits bekannten Pflegezusatzversicherung, die staatlich geförderte Pflegeversicherung, auch Pflege-Bahr genannt. Sie sollten prüfen lassen, ob diese Pflegezusatzversicherung für Sie sinnvoll ist und sich rechnet.

Rufen Sie uns an. Sie erreichen uns immer hier

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Immobilienblase in mittelgroßen Städten?

Die Firma Immobilienscout24 sieht in Mittelstädten inzwischen eine Tendenz zur Immobilienblase. Gerade gutbürgerliche Städte, zu denen auch Münster gezählt wird, fallen dabei offensichtlich auf.

Wir meinen: Vor dem Erwerb einer Immobilie IMMER zuerst die Rentabilität prüfen lassen und erst DANN eine Kaufentscheidung fällen… oder auch die Freiheit haben, den Erwerb komplett fallen zu lassen!

Der Artikel ist bei cash.online erschienen: http://www.cash-online.de/immobilien/2014/immobilienblase-4/197046?utm_source=nl&utm_medium=email&utm_content=oben&utm_campaign=newsletter150714